SACHGEBIET ATEMSCHUTZ FEUERWEHR MATREI
ATEMSCHUTZ
Atemschutz ist bei der Feuerwehr ein äußerst wichtiges Thema.
Feuerwehren können bei jedem Einsatz auf Stoffe treffen, die den
Menschen schädigen. Dies sind nicht nur Brände sondern auch
technische Einsätze, wie z. B. Gefahrengutunfälle auf der Straße, im Bahnbereich oder in Firmen. Deshalb ist es wichtig, um nicht unser eigenes Leben
aufs Spiel zu setzen, dass man auf den Eigenschutz achtet.
Dazu gehört natürlich auch, dass jeder ausgebildete
Atemschutzgeräteträger sich ständig fortbildet und durch Übungstätigkeit seine Kenntnisse und v. a. den Umgang mit dem
Pressluftatmer verbessert bzw. festigt. Eine wesentliche Erleichterung zur Abwicklung von Atemschutzeinsätzen ist die Wärmebildkamera. Ihr Verwendungszweck liegt beim Aufsuchen von vermissten Personen sowie beim Lokalisieren des Brandherdes.
Arten von Atemschutz
Umluftunabhängiger Atemschutz:
Ist man sich nicht sicher ob man genügend atembare Luft zur
Verfügung hat, wird derschwere Atemschutz verwendet. Bei diesem nimmt man
die Atemluft in Pressluftflaschen am Rücken mit. Hier ist man zwar
Umluftunabhängig jedoch ist man zeitabhängig. Im Schnitt reicht
ein Satz (1 Flasche mit ca 1836l Luft ) für ca. 20-25 Minuten.
Umluftabhängiger Atemschutz:
Der leichte Atemschutz wird verwendet wenn noch genügend atembare
Luft vorhanden ist, d.h. die Luft ist zwar verunreinigt durch Partikel
und Gase, aber der Sauerstoffgehalt beträgt dennoch 21%. Ein
Schutzfilter, der auf die Schutzmaske aufgeschraubt wird, filtert diese
schädlichen Partikel und Gase heraus. Natürlich ist auf die richtige
Filterwahl zu achten.
Atemschutzbeauftragter
Schöpf Martin, der Atemschutzbeauftrage, kontrolliert in regelmäßigen Abständen alle Gerätschaften die den Atemschutz betreffen und überwacht zudem die laufenden Untersuchungen der Geräteträger.

Atemschutz Feuerwehr Matrei beim Öffnen einer Türe zum Brandherd

ausgerüsteter Atemschutztrupp der Feuerwehr Matrei

